21 - 02 - 2018

bxAppFrame

bxAppFrame ist ein Framework zur Programmierung von Windows-Applikationen. Bei seiner Entwicklung wurden die neuesten Entwurfsmuster berücksichtigt und ein besonderes Augenmerk auf die programmierbare Testbarkeit der zu entwickelnden Applikation gelegt.

Wesentliche Vorteile

  • Durch den Einsatz von WPF, PRISM, MEF und dem MVVM-Entwurfsmuster wurde eine strikte Trennung zwischen Businesslogik und Präsentationsschicht erreicht.

  • Die Businesslogik ist wiederverwendbar, die Präsentationsschicht läßt sich austauschen so daß sowohl Rich Clients als auch Web-Anwendungen erstellt werden können.

  • Das auf RIA-WebServices basierende Synchronisationsmodul bietet eine sehr komfortable Funktionssammlung zum Datenaustausch zwischen zentralen und mobilen Systemen.

  • Die Region-Behandlung von PRISM wurde durch Mechanismen wie "Autopopulation" und die das View und ViewModel Handling durch die eine annotationsbasierte Routendefinition und einem zentralen View-ViewModel-Router wesentlich vereinfacht.

  • Unterstützung bei der Synchronisation unterschiedlicher Views und Reaktion auf den Wechsel eines selektierten Eintrags (Master-Detail-Support).

Eingesetze Basistechnogien

  • Microsoft .NET Framework 4.x
  • Microsoft WPF (Windows Presentation Foundation)

WPF ist ein umfangreiches Grafik-Framework welches zur Erstellung von Desktop- und Web-Anwendungen benutzt werden kann und bei dem Präsentation und Geschäftslogik strikt getrennt werden. Weitere Informationen siehe Microsoft WPF

  • Microsoft EF4 (Entity Framework)

Das Entity Framework ist ein Objekt-Relationales-Mapping (kurz ORM)-Framework. Diese Technik stellt z.B. eine Brücke zwischen den in Datenbanktabellen abgelegten Daten und deren Präsentation als Objekte in einer mit einer objektorientierten Programmiersprache erstellten Anwendung dar. Weitere Informationen siehe MSDN-EntitytFramework

  • Microsoft PRISM

Durch die Anwendung von Entwurfsmustern welche sich auf wesentliche Architektur-Design-Prinzipien wie eine richtige Schichtung, klare Zuordnung von Zuständigkeiten und eine lose Kopplung beziehen hilft PRISM bei Entwurf und Bau von Komponenten, die unabhängig von einander entwickelt werden können und sich später einfach und nahtlos zu einer Gesamtanwendung zusammenfügen lassen. Weitere Informationen siehe CodePlex PRISM

  • Microsoft MEF (Managed Extensibility Framework)

MEF ist ein Composition Layer für .NET der die Flexibilität, Wartbarkeit und Testbarkeit umfangreicher Anwendungen wesentlich erhöht. Weitere Informationen siehe CodePlex MEF

  •  Microsoft WCF (Windows Communication Foundation)

WCF ist ein Framework zur Erstellung dienstorientierter Anwendungen. Es bietet die eine einheitliche Programmierschnittstelle um Daten von einem Dienstendpunkt an einen anderen zu senden. Die dazu verwendete Transportschicht läßt sich dabei ohne Änderung der Businesslogik austauschen. Weitere Informationen siehe MSDN - Was ist WCF?

  • Entwurfsmuster MVVM (Model-View-ViewModel)

Durch die Anwendung von MVVM wird die Ablaufsteuerung eines Views in eine dafür zuständiges ViewModel ausgelagert. Alle von der Präsentationsschicht ausgehenden Aktionen werden über das WPF-Binding an wohldefinierte Kommandos im ViewModel weitergereicht, wodurch die Code-Behind-Anteile im View komplett vermieden werden können. Weitere Informationen siehe WPF-Anwendungen mit MVVM